Hoffnung zum Mitnehmen

Am Sonntag, 14. Juni 2026, erhielten zehn Frauen in einem feierlichen Gottesdienst nach einer dreijährigen Ausbildung ihr Diplom zur Religionslehrerin.

Andrea Flammer, Zuzwil, Anita Eberhard Bogoni, Gerlikon, Celine Felix, Lanzenneunforn, Deborah Bürgin, Uesslingen, Gretina Nüesch, Uesslingen, Jacqueline Garnitschnig-Merz, Freidorf, Nicole Tschirren, Alterswilen, Rebeca Töke-Bodmer, Weinfelden, Rebecca Geng, Ermatingen und Sharon Wicki, St. Gallen durften nach dem erfolgreichen Abschluss ihr Diplom im Beisein ihrer Familien und Bekannten entgegennehmen. Eine solch lange Zeit schweisst zunächst Unbekannte zu einem Team zusammen. Deshalb stellte jede Diplomandin je eine Kollegin mit persönlichen Worten vor. Die Feier stand unter dem Motto «Hoffnung to go». Und Hoffnung war es auch, die diesen speziellen Gottesdienst prägte.

Herz und Engagement zentral

In der heutigen Zeit erhält man viele Sachen to go, zum Mitnehmen. Was bietet die Kirche to go? Die Kirche kann Allen Hoffnung mitgeben, in den Alltag, zur Arbeit oder zur Schule. Bei der Lesung aus der Apostelgeschichte 3, 1-11 ging es um einen Gelähmten und dessen Hoffnung auf finanzielle Zuwendung. Petrus konnte ihm weder Gold noch Silber geben. Er liess ihn im Namen von Jesus Christus aufstehen und herumgehen. «Ich habe sieben Minuten für die Predigt zur Verfügung. Deshalb gibt es heute eine Predigt to go», sagte Pfarrer Beat Müller lachend. Er bezog sich auf die Lesung mit den drei Stichworten begegnen, bewegen und berufen. Petrus, der dem Gelähmten begegnet und ihn bewegen lässt. Eine Wunder-Geschichte, aus der die Hoffnung spricht. Die Berufung sieht er in den Katechetinnen, die ihren Glauben mit anderen Menschen teilen möchten. Dabei kommt es darauf an, sich selbst getragen zu wissen und selbst Kraft zu schöpfen im Glauben, damit das Weitergeben gelingt. «Wichtig sind nicht nur gut vorbereitete Lektionen. Zentral sind das Herz und das Engagement, das ich bei diesen Frauen erlebt habe», so Müller.

Gemeinsam vieles erlebt

Mirjam Loos, Leiterin der Fachstelle Religionsunterricht überbrachte Grussworte von Kirchenrätin Ruth Pfister, die u. a. wie folgt lauten: «Diese zehn Frauen haben während drei Jahren vieles erlebt, gemeinsam getragen, Wissen erworben und ausgehalten.» Zusammen mit dem Diplom erhielten alle einen persönlichen Bibelvers für den Schlüsselbund als Wegbegleiter überreicht. Die frisch Diplomierten gaben ihren Dank zurück an das Ausbildungsteam mit Mirjam Loos, Pfarrerin Caren Algner, Lisa Schmid und Jmerio Pianari. Auch bei der Musik waren die diplomierten Frauen selbst aktiv mit Gesang und Instrumenten, unterstützt von Kirchenmusiker Kristofer Kiesel und Ursina Battaglia am Cajon.

Claudia Koch

Herzliche Gratulation

Die Kirchenvorsteherschaft der Evangelischen Kirchgemeinde Bischofszell-Hauptwil freut sich sehr und gratuliert Sharon Wicki zum Diplom! 

Sharon Wicki unterrichtet in Bischofszell die 4. Klässler und nach den Sommerferien auch die 6. Klässler.

Die zehn frisch diplomierten Religionslehrerinnen mit ihrem Ausbildungsteam:
Vordere Reihe: Sharon Wicki, Anita Eberhard Bogoni, Nicole Tschirren, Deborah Bürgin, Celine Felix, Andrea Flammer, Mirjam Loos
Hintere Reihe: Gretina Nüesch, Rolf Meierhöfer, Rebecca Geng, Lisa Schmid, Caren Algner, Rebeca Töke-Bodmer, Jacqueline Garnitschnig-Merz

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