100 Tage im Amt

Gespräch mit der Mitarbeiterentwicklerin und Jugendbeauftragten Tabea Stolz.

Einstieg – Rückblick auf das erste Jahr
Tabea, du bist nun seit einem Jahr als Mitarbeiterentwicklerin und Jugendbeauftragte im Einsatz – wie würdest du dieses erste Jahr beschreiben?

Wenn ich für die Beschreibung des ersten Jahres Adjektive aussuchen müsste, wären es folgende: lehrreich, intensiv, bereichernd und herausfordernd. Ich durfte in verschiedene Bereiche und Angebote hineinsehen, interessante und wohlwollende Menschen kennen lernen und durch Herausforderungen über mich hinauswachsen.

Freiwilligenarbeit und Mitarbeitendenförderung
Du förderst freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – wie gelingt es dir, Menschen für ein Engagement in der Kirche zu begeistern?
An erster Stelle stehen für mich die Beziehungen zu den einzelnen Menschen sowie das ehrliche Entgegenbringen von Wertschätzung in all ihren Facetten. Diese beiden Elemente bilden für mich das tragfähige Fundament einer lebendigen und langfristigen Mitarbeit in einer Gemeinde. Schließlich bewegen wir uns doch alle am liebsten in einer Umgebung, in der wir uns angenommen, gesehen und herzlich willkommen fühlen.

Beziehungsfördernde Anlässe und Gemeinschaft
Welche Rolle spielt Gemeinschaft in deiner Arbeit mit Jugendlichen und Freiwilligen?
Gemeinschaft ist das A und O in der Arbeit mit Jugendlichen und Freiwilligen. Nur dort, wo Menschen sich wohl und willkommen fühlen, bleiben sie und möchten sich weiter einbringen. Darum liegt es mir besonders am Herzen, eine Atmosphäre zu schaffen, in der jede und jeder wahrgenommen wird, sich gesehen fühlt und gerne Teil der Gruppe ist.

Blick nach vorn
Wenn du an die kommenden Jahre denkst – welche Themen oder Projekte möchtest du besonders vorantreiben?
Mir liegt besonders am Herzen, generationenübergreifende Angebote zu fördern und das gemeinschaftliche Feiern unserer ganzen Kirchgemeinde zu stärken. Ich wünsche mir von Herzen, dass wir in Zukunft immer mehr Gelegenheiten haben, zusammenzukommen, miteinander zu lachen, einander zu unterstützen und als Einheit näher zusammenzurücken. Möge dabei Verständnis, Gnade und Liebe unter uns wachsen, sodass wir unsere christlichen Werte lebendig und spürbar in unserem Miteinander erfahren.

Und ganz persönlich: Was gibt dir in deiner Arbeit Kraft und Freude?
Für mich persönlich ist die Zusammenarbeit mit unseren Freiwilligen eine grosse Bereicherung und gibt mir immer wieder neue Energie. Dies kommt davon, dass ich regelmässig unterschiedliche Dinge von Jung und Alt lernen darf und mich darüber freuen kann, mitzuerleben, wie alle diese Menschen ihr Herz und Engagement in ihren Dienst stecken.
 
Abschlussfrage
Wenn du dein erstes Jahr in einem Satz zusammenfassen müsstest – welcher wäre das?
Ein Jahr wie ein bunter Mix aus lehrreichen Erfahrungen, wundervollen Menschen und kleinen Abenteuern.


Interview: Barbara Müller

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Tabea Stolz
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076 255 57 71 (Montag abwesend)
Jugendarbeiterin, Mitarbeiterentwicklerin
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